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   Trocnov, der Geburtsort des berühmten Husitenheerführers Jan Žižka, liegt 15 km süd-westlich von der Stadt Èeské Budìjovice.
    Leider bestehen keine Informationen mehr, wann und durch welchen Gründer diese Ortschaft gegfründet wurde. Wir nehmen an, dass Trocnov nach dem 10. Jahrundert gegründet wurde.
    Im 14. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Meierhof in zwei Landedelmanngutteile verteilt. Baulich ähnelte dieser Meierhof, wie die meisten in Trocnov, mehr an grössere Bauerhofbauten, wirkte aber nicht wie eine adelige Siedlung. Die Häuser wurden aus Holz gebaut, Dachbelege bedeckt mit dem Schindel - und Strohmaterial, die mit den Kieselsteinen gepflasterten Hofflächen wurden mit schlichtem Holzzaun abgegrenzt. Beide Bauerngüter bildeten gemeinsam mit zwei grossen Feldern ein kleines Dort - Trocnov.
    Etwa in der Hälfte des 14. Jahrhunderts siedelte in einem von diesen zwei Meierhofen der Landedelman Øehoø Žižka mit seiner Ehefrau. Aus dieser Ehe wurde ca im Jahre 1360 der Sohn Jan geboren und verbrachte hier seine Kindheit und höchstwahrscheinlich auch seine Jünglignsjahre.
    Das Areal von Trocnov kann in einem markierten Kreisbereich besichtigt werden. Als Ausgangspunkt kann das Mahnmalgebäude von Jan Žižka von Trocnov bezeichnet werden. In diesem Hause sind Befunde aus den eiden Meierhofen zu sehen. Als Mahnmal wurde dieses Gebäude aus dem ursprünglichen Landgut des in den Jahren 1678 - 1679 hochstwahrscheinlich aus den Mauerresten von diesen zwei Meiergutgebauden erbauten Klosters von Borovany errichtet.     Von dem Mahnmal führt Weg durch den Damm. Den Teichen horní und Dolní entlang, wo sich die Reste des Meierhofes des Onkels von Jan Žižka, Mikš, mit dem 9 Meter tiefen Brunnen befinden. Von dort führt der Weg Teichdamm entlang (Teich Grandl) zum angeblichen Geburstsort vo Jan Žižka, wo in Jahre 1908 ein Stein mit Anschrift aufgerichtet wurde. Dann nähert sich der Besucher zu dem monumentalen Mahnmal des Husitenhauptmannes aus den Jahren 1958 - 1969 (Bildhauer - Prof. Josef Malejovský) bis zu den Ruinenresten des Meierhofes von Žižka. Hier, rechts von den markierten Fundamenten befand sich damals die Scheune und links, quer über die Strasse, zum Nebengebäude, standen die Stallgebäuden. Vorne wurde ein Teil des ursprünglichen Hofes abgedeckt. Vor den Hof, hinter dem Weg, auf der bestehenden Wiese, entfaltete sich fruher ein Teich.